News: Tadelfax Kunden bangen um ihr Geld

TelDaFax mit Sitz in rheinländischen Troisdorf, ist ein Unternehmen das in den Bereichen Energieversorgung, Telekommunikation, Touristik und in Finanzdienstleistungen aktiv ist. Das Unternehmen hatte mit Preisersparnissen geworben, die jetzt 700.000 Kunden teuer zu stehen kommen. Denn der TelDaFax Stromanbieter ist überschuldet, das Unternehmen finanzierte sich in den letzten Monaten mit Neukunden. Durch Vorauszahlung dieser Kunden konnte sich TelDaFax über Wasser halten um neuen Strom einzukaufen, der allerdings mit Verlusten weiter verkauft wurde. Dieses System funktionierte nicht, deshalb musste das Unternehmen Insolvenz anmelden.

Was passiert mir als Verbraucher?

Um die Strom oder Gasversorgung brauchen sich Verbrauer keine Sorgen zu machen. Allerdings kann es sein, dass man doppelt bezahlt, da man automatisch in die “Ersatzversorgung” des jeweiligen Grundversorgers fällt, sobald TelDaFax nicht mehr liefern kann. Diese “Ersatzversorgung” endet spätestens nach 3 Monaten (§ 38 Abs. 2 EnWG). Diese Zeit sollten die Verbraucher nutzen um nach einen neuen Anbieter zu suchen. Sollte man nichts unternehmen fällt man direkt in den örtlichen Grundversorgungtarif des Versorgers. Dieser kann am Ende eines Monats gekündigt werden und ist nicht teurer als die “Ersatzversorgung”. In jedem Fall sollte man den Stromanbieter kündigen, da der Grundversorgungstarif teurer ist, als andere Stromanbieter. Dazu kann man einen Stromrechner benutzten der dem Verbraucher, den billigsten Stromanbieter aussucht.

Wer hilft mir bei Fragen rund um das TelDaFax Unternehmen?

Sie können sich bei dem Insolventen Unternehmen telefonisch Melden die Mitarbeiter werden ihnen bei offenen Fragen so gut wie möglich helfen. Die Mitarbeiten sind vom Insolvenzverwalter genauestens unterrichtet. Zudem hat das Unternehmen Hotlines eingerichtet wo sie gezielt Fragen stellen können. Diese können sie unter folgenden Anschlüssen erreichen 0228/702-2216, -2217, -1908 und -1909.

Fazit:

Das sich viele Kunden von TelDaFax betrogen fühlen ist verständlich, da viele jetzt den doppelten Betrag bezahlen müssen, obwohl sie schon die Vorauszahlungen für Monate bezahlt haben. Dieses Geld wird wahrscheinlich nicht zurück Erstattet und so bleiben viele Kunden auf ihren Kosten sitzen. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Insolvenzverwalter um die Kunden kümmern und um die Mitarbeiter des Unternehmens. Jedoch wurde wieder einmal gezeigt, dass den Kunden ein Märchen aufgetischt wurde, denn vor nicht weniger als einem Jahr hieß es von TelDaFax, dass es einen neuen Investor gäbe und das Unternehmen erstmal aus den Schwierigkeiten raus sei. Aus diesem Hintergrund haben sich die Verbraucherschützer gemeldet, diese fordern eine bessere Marktaufsicht. Jedoch ist es nun zu spät für viele die Vorkasse geleistet haben und solchen Unternehmen vertraut haben, denn nun droht ein Verlust für viele Kunden. Ein schwerer Schlag für viele!

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